LIESL

Liesl Weapon heißt eigentlich Amelie Diana Magdeburg. 1984 in München auf diesen Namen katholisch getauft, wuchs Amelie in Krailling auf - zweisprachig: die Mutter Niederbayerin, der Vater Wiesbadener.

 

Im Alter von sechs Jahren hieß man sie ein Instrument zu lernen, sie wählte das Akkordeon.

Mit acht lag dann Giuseppe (Verdi, so die Modellbezeichnung) unter dem Christbaum, das Instrument, das sie noch heute auf die Bühne begleitet. Nach dem Wachstum auf über einhundertachzig Zentimeter wurde studiert: Kunstgeschichte, Germanistik und Bayerische Kirchengeschichte. Während des Studiums entdeckte Amelie ihre Liebe zum Gstanzln - und die Liesl in sich. Zusammen mit einer zweiten Liesl brachte sie erste Gstanzl-Programme im Duo Liesl & Liesl auf die Bühne. Als ihr Spezl Markus alias Harry G anfing, kabarettistische Videos zu drehen, unterstützte sie ihn vor und hinter der Kamera. Sie spielte ihr Akkordeon bei den Gerner Zipfeklatschern, der Wirtshausmusi Auer Gsox und der Schicksalscombo - mit letzterer wurde sie 2015 mit dem Innovationspreis Volkskultur der Stadt München ausgezeichnet.

 

Zwischenzeitlich hängte sie ihren Job bei einem internationalen Auktionshaus an den Nagel, veröffentlichte eine kabarettistische Video-Kolummne über das Münchner Oktoberfest für Bild Online, schrieb und sang Hörfunk-Gstanzl für eine niederbayerische Schnapsbrennerei und begann bei der Grünwald Freitagscomedy im Bayerischen Fernsehen. 

 

2016 übertrug sie die Weihnachtsgeschichte von Charles Dickens ins Bairische - zusammen mit Andreas Bittl, mit dem sie diese seither in der Vorweihnachtszeit auf bayerische Bühnen bringt. A Weihnachtsgschicht wird vom Drei Masken Verlag vertreten, der zudem eine Theaterversion in Auftrag gegeben hat. 

 

2018 feierte ihr erstes Soloprogramm Premiere: WURSCHT - Warum die Welt nicht zu retten ist und wir es trotzdem tun sollten. Zudem drehte sie ihr kleines Kino-Debut in der Komödie Eine ganz heisse Nummer 2 ab und wird ab November als Eva Knauer in der Feuerzangebowle in der Komödie im Bayerischen Hof zu sehen sein.

 

Die versförmigen Reime in bayerischer Sprache, die Gstanzl, beschäftigen Liesl gelegentlich immernoch: Sie heißt die alte Kunstform des Gstanzls im 21. Jahrhundert willkommen und ist mit den bequemen und unbequemen Wahrheiten, die sie in charmante Verse packt, häufig bei Veranstaltungen zu Gast. Dafür schreibt sie jedes Mal den Großteil ihres Gstanzl-Programms neu - individuell dem Anlass angepasst.

 

Liesls besonderes Herzensprojekte: Für den KulturRaum München, einen gemeinnützigen Verein, der Eintrittskarten für Kulturveranstaltungen an einkommensschwache Münchner vermittelt, engagiert sie sich ehrenamtlich als Schirmherrin. Als Botschafterin der Münchner Tafel hat sie die Spendenkamapgne Prostspenden zum Münchner Oktoberfest ins Leben gerufen.

 


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