AKTUELL

Liebe Verfolger, liebes Publikum,

 

die Weihnachtsgschicht geht in die fünfte Runde!

 

Andreas Bittl und ich freuen uns sehr, Euch bald wieder unsere baierische Version von Charles Dickens Weihnachtsgeschichte präsentieren zu können.

Wir hoffen, in der kommenden Adventszeit 2020 möglichst viele Termine spielen zu dürfen. Die Veranstalter geben sich alle große Mühe, die Spielorte den Corona-Verordnungen anzupassen. Bei uns sind Sie gewiss sicherer als beim Ubahn fahren, Flugzeug fliegen oder Fremdschmusen.

 

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Liebe Freunde und Verfolger,

bis jetzt hab ich mich stets bemüht, das Positive in den Corona-Beschränkungen zu sehen. Ich dachte stets, die Ruhe und Zurückgezogenheit wären eine Chance für uns. Dem ein oder anderen, der nun keine Arbeit hat oder durchgehend zu Hause ist, wäre dadurch die Möglichkeit gegeben, nachzusehen, wer er eigentlich so ist, was er überhaupt so will im Leben und ob er noch auf seinem authentischen Weg ist. Ich dachte, das Ganze hätte schon irgendwie auch sein Gutes. 

Bis ich nun in meinem engsten Umfeld Bekanntschaft mit den weitreichenden Folgen machen musste, die so ein erzwungener Ruhezustand mit sich bringen kann:
Liesl Weapon hat mir heute mitgeteilt
, dass es aus sei zwischen uns. Nachdem wir sieben Jahre auf engstem Raum verbracht haben, halte sie es nun nicht mehr aus mit mir, sagte sie. 

Es läge ihr zudem schon länger im Magen, sich in ihrer ach so witzigen Anlehnung an eine Lethal Weapon, eine tödliche Waffe, heutzutage noch auf eine Bühne zu stellen. Das fände sie nicht mehr zeitgemäß.
Außerdem meinte sie, würde ihr Name ohnehin schon länger nicht mehr zu den Inhalten passen, die ich vermittle und sie denke, dass sie mir da nur noch im Weg stünde. Mit ihren Anwälten habe sie auch schon gesprochen: ihre Namensrechte stelle sie mir weiterhin zur Verfügung. Ich dürfe sie bis auf Weiteres kostenfrei nutzen und gern hier und da mal auf ihre Mitarbeit im Hintergrund zurückgreifen. Wir könnten Freunde bleiben, meinte sie – ein bisschen mitgschaftln wolle sie ja schließlich schon noch gelegentlich. Jedoch möge ich doch bitte nun gefälligst meinen eigenen Namen verwenden für den weltverändernwollenden Hokuspokus, den ich da von mir gäbe. Ich solle es mal positiv sehen, er sei ja gar nicht so greislig, der Name auf den mich meine Eltern damals getauft hätten. Dann schmetterte sie noch irgendein anzügliches Gstanzl, kippte drei Penninger Blutwurz in sich hinein, nahm ihren Hut und ritt auf ihrem Brauereiroß in den Sonnenuntergang. 

Und jetzt steh ich da, mit Akkordeon Giuseppe und all den wilden Gedanken in meinem Kopf und muss sie ganz allein in die Welt bringen. 

Jessas, dieses Corona!
Darauf erstmal ein Schluck Weihwasser. 

Eure
Amelie Diana 

 

PS(ssssst): Ihr dürfts schon noch Liesl zu mir sagen, wenns Euch dran gwohnt habts. Das ist schon lang mein privater Spitzname, aus dem sich später der Künstlername entwickelte. Ich hör also einwandfrei auf beides :)

 

Eine neue Webseite und sonstiges digitales und analoges Zubehör folgt bald - aber da werdet Ihr dann ohnehin automatisch hingeleitet.

 

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